RECIPE: Banana-Nut-Bread

Vor etwas mehr als eineinhalb Jahren war ich in Dallas zur rewardStyle Konferen (ihr erinnert euch?). Ich habe dort in einem Hotel übernachtet, das an seine Lobby einen Starbucks angeschlossen hatte. Ihr wisst ja, ich bin ein alter Starbucks-Fanatiker und wünsche mir nichts sehnlicher, als – wie Richie Rich im Film damals mit McDonalds – meine eigene kleine Filiale im Wohnzimmer. Gegen das Katapult aus dem Richie-Rich-Film hätte ich übrigens auch nichts einzuwenden. Aber das mal nur so nebenbei. Kommen wir zurück zur realen, tatsächlich vorhandenen Starbucks Filiale in Dallas.

Dort wollte ich morgens etwas gegen den kleinen Hunger mitnehmen. Meine Augen wanderten also über all die bekannten Namensschilder: Cheesecake, Blueberry Muffins, Triple Chocolate Cake und wie sie nicht alle heißen. Schließlich blieb ich am Banana-Nut-Bread hängen. Davon hatte ich in Deutschland bisher noch nichts gehört, ich mag Bananen, ich mag Nüsse – also bestellte ich mir kurzerhand ein Stückchen. Und jetzt müsst ihr mir meine Wortwahl verzeihen, aber das Zeug war orgasmisch. Das Bananen-Walnuss-Brot  (was eher Kuchen als Brot ist) war also ein Traum. Der Geschmack – ein perfektes Zusammenspiel aus Banane und Nuss – war unfassbar gut, die Konsistenz perfekt. Die nächsten Tage in Dallas war das Stückchen Himmel jeden Tag ein Muss für mich.

Zurück in Deutschland bin ich direkt in die nächste Filiale gestürmt, um zu schauen, ob es das Banana-Nut-Bread auch in Deutschland gibt. Fail. Es gibt keins. Ich dachte dann, dass das vielleicht eine Neuheit ist und auch zu uns rüberschwappt – aber bisher habe ich mit Warten kein Glück gehabt. Nachdem ich dann kürzlich die Pumpkin Spice Latte selbst gemacht hatte, kam mir dann der Einfall, dass ich das ja auch einfach mal selbst probieren könnte. Denn ich kann auf keinen Fall noch einen Tag länger darauf verzichten. Ich brauche diesen Geschmack wieder, sonst muss ich mir kurzerhand wieder einen Flug in die USA buchen. Nur für ein Stück Bananen-Walnuss-Brot wäre das vielleicht ein bisschen gesponnen (aber durchaus vertretbar).

Ich habe also Pinterest durchsucht und bin den Amis unglaublich dankbar, dass sie ständig Starbucksrezepte nachmachen. So bin ich dann nämlich auf ein Rezept gestoßen und habe es direkt nachgemacht. Das Rezept basierte wieder auf Maßeinheiten mit Cups (die Behältnisse mit amerikanischen Maßeinheiten zum einfacheren Nachkochen der Rezepte bekommt ihr hier supergünstig), ich habe euch aber diesmal parallel alles mitgewogen. So gibt es also unten auch die Maßeinheiten in Gramm. Ich kann euch nur raten – macht das nach. Es schmeckt fantastisch, eignet sich als Snack oder auch anstatt der klassischen Kuchen. Und kann man sicherlich auch mit Xucker machen, wenn ihr es lieber auf die kalorienärmere Version machen wollt. Kennt ihr Bananen-Walnuss-Brot?

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ZUTATEN

280g Mehl
5g Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt, gehäuft
1 Ei
200g Zucker (oder Xucker)
85g Öl
20ml Milch
2 große oder drei kleine, reife Bananen
große handvoll gehackte Walnüsse
kleine handvoll gehackte Pecannüsse

ANLEITUNG

  • eine längliche Auflaufform (z.B. diese hier) fetten
  • in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salt vermischen
  • in einer zweiten Schüssel Ei, Zucker und Öl zu einer glatten Masse verrühren
  • die trockene Mischung schrittweise unter die Eimasse geben und gut verrühren. Der Teig wird euch dann sehr fest vorkommen – aber keine Angst, das ändert sich noch
  • Milch und zu Mus zerdrückte Bananen hinzufügen und vermischen. Der Teig wird jetzt cremig.
  • gehackte Walnüsse und die Hälfte der gehackten Pecannüsse unterrühren
  • den Teig in die Auflaufform füllen und die restlichen Pecannüsse darauf verteilen
  • im vorgeheizten Ofen bei 160°C für 60-80 Minuten backen – ich habe bei Punkt 60 Minuten abgestellt, weil ich eine soft Konsistenz wollte, aber das variiert je nach Ofen

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8 Comments

  1. November 26, 2016 / 1:53 pm

    Mhhh, das schaut richtig lecker aus!!!

  2. Ariana
    November 26, 2016 / 4:17 pm

    Lecker! *.* Und, kam es an das Original von Starbucks ran?

    • Lena
      November 27, 2016 / 4:35 pm

      Ja! Absolut! Ich meine, es ist zwar fast zwei Jahre her, dass ich das letzte Mal das Original probiert habe – aber es hat fantastisch geschmeckt und ganz eventuell habe ich das ganze Ding – zwar nicht auf ein Mal, aber immerhin – alleine verdrückt 😉

  3. Josi
    November 27, 2016 / 10:33 pm

    klingt lecker 🙂
    ich kenne nur Bananenbrot aus meiner au pair Zeit in den USA. Das haben so ziemlich alle Leute gemacht um alte Bananen zu verbrauchen ^^
    Mit Nuss ist das sicher seeehr lecker
    Liebe Grüße 😉

  4. Julia
    November 30, 2016 / 8:59 am

    Hi Lena! Also falls Du mal wieder in München bist: Da gibt es das Banana-Walnut-Teil im Starbucks 🙂 Hab ich unten am Stachus schon gesehen. LG, Julia

    • Lena
      November 30, 2016 / 6:03 pm

      Waaaaaas wie gut!!! Ich muss sofort nach München!

  5. Januar 24, 2017 / 3:14 pm

    Wow! Danke für das Rezept, Leonie. Mal schauen, ob ich das auch hinkriege 🙂

    Lg
    clarita

  6. Februar 11, 2017 / 9:12 pm

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