THE LITTLE THINGS

Nope. Ich predige euch heute nicht, dass ihr die kleinen Dinge des Lebens schätzen sollt und dass es die kleinen Momente sind, die euch ewig in Erinnerungen bleiben und euch prägen. Ganz und gar nicht. Ich erzähle euch heute das genaue Gegenteil – das heute wird eine Motztirade an mich selbst und an die ganzen kleinen bescheuerten Dinge, die so unglaublich viel Zeit fressen. Naja. Eigentlich nicht – aber ich schiebe sie so lange vor mir her, dass sie mich einfach wahnsinnig belasten, weil ich sie nie erledigt kriege, ich immer wieder drüber stolpere und mich immer wieder neu aufrege.
Gib mir ein Mega-Projekt und ich rase los und erledige es. Ein Badezimmer im 60er-Jahre-Stil in drei Tagen in ein modernes Bad umstylen, inklusive Fliesen rausmeiseln und Schränke und Türen lackieren? Kein Problem (hier ist der Beweis – mein Werk!). Wände streichen? Möbel aufbauen? Umziehen? Die Welt retten? Alles kein Problem, erledige ich einfach. Bringe es schnell hinter mich und habe in den meisten Fällen sogar Spaß dran. Aber die klitzekleinen Dinge? Neee. Es folgen meine persönlichen Real-Life-Beispiele und wehe ihr verurteilt mich (das mache ich nämlich schon selbst). Es hat nämlich j-e-d-e-r solche unterledigten Leichen im Keller – und ich will eure unbedingt auch wissen, damit ich mich nicht schlecht fühle!

Seit mindestens einem Jahr (mindestens!) ist in meinem liebsten weißen T-Shirt ein Loch. Nicht etwa ein Loch mittendrin, das sich schlecht flicken lässt, nein. Es hat sich einfach ein Faden an der Seitennaht gelöst, der ein astrein nähbares Loch hinterließ. Es würde vielleicht drei Minuten dauern, das Ding zu nähen, aber ich kriege es nicht gebacken. Ich weiß nicht warum. Es geht inzwischen sogar so weit, dass ich es lieber weiterhin anziehe, das Loch von innen provisorisch mit einer Sicherheitsnadel zugeklammert (die reinzufummeln hat bestimmt länger gedauert, als wenn ich es einfach gleich genäht hätte). Ich meine, wie bescheuert kann man eigentlich sein?
 

Meinen Deko-Vogelkäfig liebe ich zwar, er war hart umkämpft damals – aber er passte nie so richtig irgendwo rein. Also entschied ich irgendwann mal, dass er gehen muss. Wie oft ich ihn schon mit auf den Flohmarkt nehmen wollte! Nie passiert. Immerhin habe ich ihn schonmal für ein Kleinanzeigen-Portal fotografiert (ich wollte mal das Anzeigenportal Kalaydo ausprobieren als Alternative zu den üblichen Verdächtigen – hat damit jemand Erfahrung?) – aber es blieb bisher bei den Fotos. Dabei geht es sooo schnell, ein Angebot online einzustellen und kostenlos ist es noch dazu.

Inzwischen sind es zwei Jeans, bei denen ich es geschafft habe, den Reißverschluss zu zerstören. Und obwohl eine davon sogar meine absolute Lieblingsjeans ist und man meinen sollte, dass ich alles geben würde, sie möglichst schnell wieder tragen zu können, liegt sie seit einem Jahr ins Eck gepfeffert rum und wartet darauf, dass ich sie einfach mal kurz zur Schneiderin bringe (weil ichs selbst nicht kann). Ich habe sie sogar einfach mit umgezogen in die neue Wohnung und auch hier liegt sie im Eck und wartet auf den jüngsten Tag. Bis ich sie endlich mal weggebracht habe, passe ich wahrscheinlich nicht mehr rein.

Vor knapp vier Wochen kam ich nach Hause und mein Klodeckel lag quer über dem Klo (und ich schwöre, er war morgens noch fest!). Wie auch immer sich dieses Teil in Abwesenheit von Personen auf mystische Art und Weise komplett gelöst hat ist mir ein Rätsel und heute auch zweitrangig. Aber ich kann euch sagen, dass seit diesem Tag der Klodeckel neben dem Klo steht und ich nicht mal probiert habe, ob ich ihn wieder befestigen kann oder ob ich einen neuen brauche. Aber ich kann euch gar nicht sagen, wie mich das nervt, als alter Klodeckel-Runtermach-Fanatiker.

Eine überteuerte Statement-Kette von Zara liegt seit Wochen unschön neben dem sonst so dekorativ dargestellten Schmuck. Eines der Glieder hat sich ausgehakt, so dass eine Seite immer umklappt. Man müsste eigentlich nur mal kurz mit einer Zange ran, das Bindeglied öffnen, das Verbindungsstück wieder einhängen und wieder zudrücken – meint ihr, ich mache das mal irgendwann? Keine Chance. Ich hoffe nur, dass irgendwann jemand Erbarmen hat und es macht, bevor ich das schöne Teil vor lauter Ich-kanns-nicht-mehr-sehen in die Tonne kloppe.

Gibt es eine psychologische Erklärung für mein prokrastinatives Verhalten?

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26 Kommentare

  1. Februar 26, 2014 / 4:43 pm

    Jap. Solche Leichen hat glaube ich jeder im Keller. Bei mir sind es Bilderrahmen mit wunderschönen Illustrationen. Dauert nicht lange nen Nagel in die Wand zu hauen und man sollte meinen, ich als gelernte Handwerkerin müsste sowas mal eben machen können. Geht theoretisch auch. Aber Ausreden gibt es genug… Wetter zu schön, es ist zu kalt um im Schuppen den Hammer zu holen, leider ist dann auch einfach nicht die richtige Uhrzeit dafür. Jetzt liegen sie unter meinem Schreibtisch und nerven mich jedes Mal wenn ich daran sitze (und das ist täglich…). Egal, denn eigentlich müsste ich ja auch noch kurz das Auto saugen (eine Sache von 5 Min.), aber morgen ist ja auch noch ein Tag. :))
    xo Julia

  2. Februar 26, 2014 / 4:44 pm

    Ich kenn das …….. Lösung habe ich allerdings keine! Solltest du aber dein weißes Tshirt irgendwann nähen, könnte ich dir noch ein graues Tshirt geben, welches seit EWIGKEITEN das gleiche Schicksal teilt 🙂

    Ich find sowas einfach nur herrlich menschlich und sympathisch 🙂

  3. Butterblume310
    Februar 26, 2014 / 5:24 pm

    Ich glaube auch das jeder solche "Leichen" im Keller oder sonst wo rumliegen hat. Auch ich. Dein Deko Vogelkäfig ist total schön, ich suche so einen schon sehr lange und habe ihn nie gefunden…. 🙁
    Möchtest du den immer noch los werden ?? :))

  4. Februar 26, 2014 / 6:09 pm

    Ohh du sprichst mir sowasvon aus der Seele!! 😀 Ich hab soviele, wirklich, ganz ehrlich SO VIELE Kleinigkeiten die ich immer mal schnell machen wollte, aber immer kommt irgendetwas wichtigeres dazwischen (oft mein Laptop und die Couch…). Eigentlich bin ich ein sehr ordentlicher Mensch, aber ich hab jetzt mein Zimmer seit drei wochen nicht mehr sauber gemacht! Obwohl es nur eine halbe Stunde dauern würde das mal eben aufzuräumen. Oder ich habe vor Monaten ein paar Sachen aussortiert. Auch in Tüten gepackt. Anstatt sie mal eben auf den Speicher zu bringen stehen sie seit Ewigkeiten in meinem Zimmer rum. Noch ein Beispiel: Ich habe vor ca. einem Jahr mein Zimmer neu gestrichen und eine kleine Stelle an der Wand vergessen. Es würde 5 Minuten dauern das eben nachzustreichen, aber ich mache es einfach nicht, obwohl es mich jedes mal aufs neue SO sehr aufregt! Also kopf hoch, es geht vielen so wie dir 🙂
    Liebste Grüße und vielen Dank für den Post:)
    Fiona von truetempted.blogspot.com

  5. Februar 26, 2014 / 8:19 pm

    Das kenne cih leider viel zu gut.
    Bevor ich aber anfange zu erzählen, was ich so alles vor mich hinschiebe (was nie enden würde!) sage ich lieber, du bist nicht alleine.
    Und in diesem Sinne:
    hallo, mein Name ist Svetlana und ich bin Prokrastiniererin 😀

    Liebst
    Svetlana von Lavender Star // BlogLovin //
    Instagram // Faceboook

  6. Februar 26, 2014 / 10:29 pm

    Oh, ein wundervoller Eintrag!
    Solche Leichen hat, da hast du völlig Recht, jeder!
    Ich kann mich zum Beispiel dem Loch im Shirt anschließen. Das ist ne Sache, die gar nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.. aber irgendwie. Ja.

    Genauso schlimm: Ich nehme mir immer wieder vor meine Taschensammlung zu minimieren weil ich 60% davon schon seit bestimmt zwei Jahren nicht mehr in der Hand hatte. Passiert auch nie. Stattdessen liegen sie in einer Reisekommode (diese Stoffdinger mit Reißverschluss) unterm Bett. Sieht man nicht also existierts nicht.

    Oder Schuhe. Ich habe zig Paar Schuhe, die ich wirklich einfach nicht anziehe. Aber weggeben? Aussortieren? Tzzz.. Warum denn?

    Du siehst.. Jeder von uns hat sowas. Das ist nix schlimmes und eine Erklärung gibt es denke ich bestimmt, aber will man die denn wirklich hören?

    Liebe Grüße,
    Angi ♥

    • Februar 27, 2014 / 9:11 am

      Oh, ja das kenne ich. Ich will auch immer meine Taschen/Schuh-Sammlung dezimieren. Ich fotografiere sie auch fleißig, um sie auf Ebay zu vertickern. Allerdings habe ich dann schon keine Lust mehr, mir noch Texte auszudenken, einzustellen, evtl. dumme Fragen nach Schuhinnenlänge (???) zu beantworten und das Ganze für 5 Kröten. Seh es mal so: andere sammeln Briefmarken, Modellautos etc. Wir sammeln Schuhe/Taschen/Statement-Ketten äh usw. usw. Das sind alle meine Babys und seine Kinder verkauft man nicht.

  7. Februar 27, 2014 / 1:04 am

    Yeah! So ist das Leben…
    Ich schleppe z. B. EWIG Briefe mit mir rum, bis ich sie abschicke. Wirklich wochenlang! Die sehen aus danach – voll ausgefranst die Ränder… Ich will nicht wissen, was die ganzen Ämter von mir halten 😀
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

  8. Marie
    Februar 27, 2014 / 6:03 am

    OMG, ich hoffe, hoffe, hoffe du nimmst mir das nicht übel:beim durchscrollen meiner bloglovin' timeline dachte ich plötzlich: ei, welche Schwangere hat denn heute gepostet…? Dann: Leonie Löwenherz?! Ist die schwanger???! Dann: ach neee, das ist ja hinten! =D=D=D
    Sorry, aber durch den Bildausschnitt… =D

    • Februar 27, 2014 / 7:06 am

      😀 😀 😀 Ich lach mich kaputt. Ich hab den Bildausschnitt gemacht und noch gedacht "mal gucken, wann jemand was sagt von wegen schwanger!" 😀
      Aber irgendwie hat das keiner gesehen außer wir zwei. Und dann auch noch der Titel "The Little Things" 😀

  9. Februar 27, 2014 / 7:50 am

    Ich dachte auch, wie kann sie denn so schnell schwanger geworden sein??? Man man man. Bei mir ist es genauso. Kaputte Ketten, abgefallene Knöpfe und und und. Finde ich schrecklich. Aber bekomme es auch nicht hin. 🙁

  10. Kathrin
    Februar 27, 2014 / 8:45 am

    Oh ja auch ich habe meine Leichen im Keller! Das Geschenkpapier mit Weihnachtsmuster, die Verpackung der elektrischen Zahnbürste und ein paar andere Kleinigkeiten warten zum Beispiel seit über einem Monat darauf auf den Dachboden gebracht zu werden. Zudem habe ich noch einen kleinen Kaktus, der dringend darauf wartet in einen neuen Topf umgepflanzt zu werden, da er in seinem jetzigen Topf ständig umkippt und eine Kaffeemaschine die dringend entkalkt werden müsste.
    Von ungefähr 15 einzelnen Socken die seit über einem Jahr auf ihren Partner warten der wohl nie wieder auftauchen wird will ich gar nicht erst anfangen …
    Für alles Mögliche gibt es einen Tag, einen Tag der Katze, Tag des Lächelns, wieso gibt es dann keinen Tag für unerledigte Dinge? ich finde, man sollte einen Feiertag daraus machen, damit wir faulen Leute, die wir alle sind, endlich keine Ausrede mehr haben, warum wir diese unerledigten Dinge nie schaffen … ich nehme mir jetzt fest vor noch heute mindestens eine Leiche aus dem Keller zu räumen, ob es klappt ist die andere Frage …

  11. Februar 27, 2014 / 8:48 am

    Tatsächlich…ich bin auch genau so! Ist mir nur noch nie aufgefallen. 😉 Beim Lesen wurd's nun auch mir deutlich…so viele kleine Baustellen…wie z.B. meinen schönen schwarzen Mantel, bei dem die Knöppe lose hängen u. er mir eigentlich auch so viel zu langweilig geworden ist u. der schon längst aufgepeppt werden sollte. Bei unserem Kurzurlaub auf Rügen hatte ich dann auch wundervolle orangene alte DDR-Knöppe gefunden… und? Nix. Gar nix. Aber macht uns das nicht alle zu unglaublich sympathischen kleinen Monstern…?! 😉

  12. Anonym
    Februar 27, 2014 / 10:34 am

    lalalalaaa
    nein, ich hab gar keine unerledigten Dinge zu Hause herumliegen – so gaaar nicht *pfeif*
    Da wäre z.B. ein Kühlschrank, den ich eigentlich seit 1 1/2 Jahren verkaufen will. Fotos zu machen und auf ebay-Kleinanzeigen zu stellen ist eigentlich nicht so schwer und dauert nicht lange. Aber der steht immer noch in meinem Keller herum und nimmt Platz weg.

    Vertrocknete Pflanzen/Blumensträuße entsorgen ist auch noch so eine Sache, oder kaputte Klamotten wegschmeißen….
    Argh!

    Gruß Christina

  13. Februar 27, 2014 / 11:24 am

    Hahahhaha, wie gut! Ich kenne das wirklich zu gut. Allerdings war ich vor kurzem selbst so genervt von mir und meiner Faulheit, dass ich mir vorgenommen solche kleinen Dinge SOFORT zu erledigen, sofern ich nichts wichtiges (!) zu tun habe. Es klappt bisher ganz okay. Sagen wir mal so. 😉

  14. Februar 27, 2014 / 11:38 am

    Maaaaaaaah! Du bist nicht allein. Ich kann mich da nur anschließen. 🙁
    Beispiele gefällig?
    Hab Radkappen in der Garage liegen… müsste ich nur fotografieren und bei ebay-kleinanszeigen reinsetzen. Mach ich das? Nö. Abends ist das Licht doch immer so doof!
    Meine tolle Strickjacke hat auch an der Naht ein Loch. Nähe ich das zu? Nö. Denk ich nie dran. Erst wenn ich sie anziehen will.
    Ich hab 23467 Taschen. Mal aussortieren und weg damit? Nö. Liegen unter'm Bett in einer großen Box. Sehe sie somit nicht.
    Selbst "To-Do-Listen" die ich mir schreibe und die diese Punkte beinhalten, werden konsequent ignoriert, sobald ich mich meinem Sofa nähere! FURCHTBAR!!!! 😀

  15. Februar 27, 2014 / 12:03 pm

    Kenn ich!
    Vor allem das mit den Jeans! Ich habe 3 oder 4 stück rumliegen, bei denen ich mich aufrege , dass ich sie nicht anziehen kann weil der reisverschluss kaputt ist.
    Sie reparieren lass ich aber nicht.
    I

  16. Februar 27, 2014 / 4:18 pm

    Ich kenne das nur zu gut. Sei es bei Fotos für einen Blogeintrag oder für Kleiderkreisel, die teilweise seit Monaten auf meinem PC rumdümpeln, nur weil ich zu faul bin sie zu posten bzw. online zu stellen. Oder ein anderes Beispiel: ich besitze einen Kettenanhänger, dessen Glied (?) zum Festmachen an der Kette abgebrochen war. Er lag wirklich 4 Jahre (!!) bei mir rum, ehe meine Mama ihn dann mal zur Reparatur zum Juwelier gebracht hat.
    Du bist also absolut nicht alleine mit deinen Leichen 😀
    Liebst, Anni von Chou Chou

  17. Februar 27, 2014 / 11:44 pm

    Du bisst ganz gewiss nicht die einzige der es so geht 🙂 Und wenn ich hier so die Kommentare lese, sind wir vor-uns-her-schieber wohl in der Überzahl 🙂
    Insbesondere die Löcher-in-den-Klamotten Sache kenne ich nur zu gut. Ich habe einen schwarzen Rolli der direkt in Achselhöhe ein Loch hat. Seit Ewigkeiten! In der kalten Jahreszeit ziehe ich ihn dann an und achte ständig darauf, nicht den Arm zu heben. Und dann wirds wieder wärmer und ich denke mir so, ach, jetzt musst du es auch nicht mehr nähen, machste nächsten Herbst. Und dann geht das alles wieder von vorne los. Statt mich einfach mal 5 Min hinzusetzen und dieses Ding zu nähen. Unbegreiflich.

    Jessica

  18. Anonym
    Februar 27, 2014 / 11:53 pm

    Ich habe für mich die ultimative Lösung gefunden, damit meine Leichen innerhalb kuerzester Zeit verschwinden:
    Ich erledige jeden Tag eine Leiche. Und das klappt. Ich darf mir nur selbst nix vormachen, wenn ich das mache hab ich aber so ein schlechtes Gewissen dass ich mich dann umso mehr anstrenge.
    Meine Leichen gehen dadurch wirklich gegen Null. Allerdings bin ich lange nicht so perfektionistisch- dadurch sammeln sich evtl. Auch weniger Leichen an.

    Trotzdem- mit etwas Disziplin, gehts den Leichen an den Kragen.

  19. Februar 28, 2014 / 3:52 pm

    Oh Mann, ich bin nicht die einzige, haha, das ist sehr erleichternd. Allerdings ist es bei mir umgekehrt, seitdem der Sonntag Nachmittag zu dem Tag geworden ist, an dem ich alle Kleinigkeiten mache, die ich die Woche über vor mir her geschoben habe. Dafür fange ich bei großen Sache mir einer unglaublichen Freude an und bin total begeistert und dann, es dauert maximal eine Stunde, lasse ich alles liegen und widme mich anderen Dinge. Da kann das Koffer auspacken auch mal eine Woche dauern. Ist ja auch wirklich schön, wenn man jedes Mal über den gesamten Inhalt des Koffers fällt, aber wegräumen kommt einfach nicht in Frage. Das ist natürlich nicht so schlimm, aber wenn es an das Schulische geht, dann fange ich auch wirklich erst um Mitternacht an, wenn ich es am nächsten Tag um acht abgeben muss.
    Vielleicht werde ich das mal ändern können, ein Vorsatz für 2015 könnte es ja werden.
    Alles Liebe, Linnea

  20. März 1, 2014 / 1:57 pm

    Oh wie wahr! Ich habe auch eine ellenlange Liste mit Dingen, die ich "unbedingt noch kurz erledigen" wollte. Aber immerhin habe ich letztes Wochenende endlich eine Sache davon geschafft: ich habe zwei Nägel in die Wand geschlagen, um eine Schnur aufzuhängen! Kein großer Akt, aber ich bin trotzdem unheimlich stolz auf mich 😀

    Liebst, ina

    http://www.petite-saigon.com

  21. März 1, 2014 / 9:34 pm

    Och da gibt es bei mir auch ewig viel: Ich koche stundenlang, sortiere stundenlang meine 200 Nagellacke nach Marken und Farben, aber meine Pflanzen schaffe ich nicht mal ein einziges mal im Monat zu gießen. Ich lass sie lieber verwelken und kauf mir dann neue XD

  22. Kathrin
    März 5, 2014 / 1:39 pm

    Oh mir fällt noch etwas ein: seit wir in unserer Wohnung wohnen (mittlerweile auch schon 2 Jahre) will ich einen Vorhang für unser Wohnzimmerfenster nähen aber bis jetzt ist nichts passiert …

  23. März 6, 2014 / 7:27 am

    Wenn man sich das Vorschaubild auf dem Handy anschaut, sieht es aus, ala würden deine Finger auf einen schwangeren Bauch zeigen. Erst auf dem großen Bild sieht man, dass die "Beule" in Wirklichkeit dein Hintern ist. 🙂

  24. März 6, 2014 / 7:27 am

    Wenn man sich das Vorschaubild auf dem Handy anschaut, sieht es aus, ala würden deine Finger auf einen schwangeren Bauch zeigen. Erst auf dem großen Bild sieht man, dass die "Beule" in Wirklichkeit dein Hintern ist. 🙂

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