Social Media // Instagram und Twitter

Siedend heiß fiel mir kürzlich, als ich einen Artikel über den Einsatz von sozialen Medien für Blogger las, wieder ein, dass ich euch vor ewigen Zeiten versprochen hatte noch etwas zum Thema Social Media auf Blogs zu schreiben. Das ganze war noch in Anlehnung an die Blogkonferenz The Hive in Berlin gedacht, die inzwischen schon wieder ganze fünf Monate her ist. Besser spät als nie möchte ich also heute noch ein bisschen über soziale Medien sprechen – bitte unbedingt im Kopf behalten, dass ich ein blutiger Anfänger bin und euch jetzt laienhaftes Wissen über zwei der wichtigsten Social Media Kanäle vermitteln werde.

Langsam wächst das Löwenherz ja ordentlich – dank eurer Hilfe. Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Während hier auf dem Blog die Leserzahlen steigen und steigen, hat sich mit der Zeit mein zweitstärkster Kanal klar rausgestellt und auch auf anderen Kanälen werde ich langsam aktiver. Auf Instagram habe ich die zweithöchste Zahl an Followern – aber was ist eigentlich Instagram, was sollte man dort als Blogger zeigen und warum?

#1 Instagram
Gerade in der jüngeren Generation ist Instagram dabei, Facebook abzulösen – ein Zeichen, wohin sich der Trend bewegt. Ein Indikator, sich dringend damit zu beschäftigen, wenn man in Zukunft am Ball bleiben möchte. Das tolle an Instagram ist: es ist brandaktuell. Der Leser/Follower sieht Dinge, bevor sie tatsächlich erscheinen oder veröffentlicht werden – so kann man Elin Kling quasi Behind the Scenes bei ihrer Arbeit beobachten, sieht das Styling von Chiara Ferragni für Glamour, bevor das Magazin überhaupt in den Druck geht und wenn man bei den Fashion Weeks der Welt nicht vor Ort sein kann, aktualisiert man eben alle paar Minuten seinen Stream – so ist man fast live dabei, denn die Bilder erscheinen auf Instagram noch bevor das Model wieder vom Laufsteg verschwunden ist. Ein aktuelles Medium, an das man sich hält, wenn man schnell informiert sein will.

Instagram kann aber noch viel mehr. Gerade für so kleine Lichter wie mich, die wahrscheinlich im Leben nicht auf der New Yorker Fashion Week dabei sein werden, ist es vor allem ein Medium, mit dem ich nah bei meinen Lesern sein kann. Ich selbst bin ja auf der anderen Seite auch Leser – ich verfolge super gerne, was sich andere Schönes zu essen kochen oder wenn sie ihr fotogenes Sushi knipsen (es ist aber auch einfach verlockend!), helfe bei der schnellen Entscheidung, wenn jemand in der Umkleide steht und fragt „Toss or Take?“. Instagram bindet die Leser auf einer persönlichen Ebene mit ein und vermittelt das Gefühl, am Alltag des Bloggers teilzuhaben. Für Leser ein wichtiger Punkt, sich mit dem Blogger zu verbinden. Für mich gilt also: Instagram – Daumen hoch!

Die Top-Bilder, die ich übrigens auf Instagram immer wieder sehe: Katzen, Hunde (insbesondere Beagles), Cupcakes, Sushi und Vapiano 😀

auf Instagram findet ihr micht unter @leonie_loewenherz
 
#2 Twitter
Twitter ist für mich ehrlich gesagt noch ein totales Phänomen. Gerade bei sozialen Medien ist es wahnsinnig wichtig zu differenzieren, welche Inhalte man wo postet – jeder Kanal hat seine Schwächen und Stärken und ist für eine besondere Art von Posting gedacht. Genau wie Instagram ist Twitter ein sehr aktuelles Medium, in dem ich „brandheiße“ News und Gedanken in einer Art Micropost zusammenfasse. Lange Zeit habe ich mit Twitter nichts anfangen können, mein Account war sozusagen stillgelegt. Irgendwann suchte ich aber nach einer Möglichkeit, meine Gedanken irgendwie teilen zu können. Facebook war mir dafür dann doch zu groß – also habe ich mit mich langsam an Twitter rangewagt. Es ist mein kleinstes Medium – vielleicht auch, weil ich neu bin und mich erst ein bisschen einleben wollte, bevor ich es „öffentlich“ mache.
 
Tipps, die man zu Twitter immer wieder liest, fasse ich euch hier zusammen:
  1. Regelmäßig tweeten! Bedeutet: pi Mal Daumen 5 Mal am Tag, ohne größere Pausen. Man geht sonst schneller unter, als einem Recht ist. Ein geschriebener Tweet überliest sich nun mal schneller als ein Bild bei Instagram, dass man (ob man will oder nicht) mit dem Auge aufnimmt
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  2. Hashtags nutzen – ihr guckt eine Serie oder Show und habt was dazu zu sagen? Sucht euch den offiziellen Hashtag und verseht euren Tweet damit! Leute mit gleichen Interessen und Gedanken können euch so leichter finden. Aber übertreibt es nicht (dieses Phänomen beobachte ich oft bei Instagram. Seitenweise Hashtags – da kommt es mir vor, als wäre der Poster ein bisschen zu „needy„)!
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  3. Nutzt Twitter nicht nur, um eure Beiträge auf dem Blog zu promoten. Zwar habe ich Twitter und Instagram verknüpft, sodass meine Bilder auch bei Twitter gezeigt werden – aber wenn ihr jeeeedes Posting aus jeeeedem Kanal mit Twitter verbindet, ist es einfach zu viel des Guten. Beschränkt euch möglichst auf eine Verknüpfung und gestaltet sonstige Postings/Tweets individuell auf den Kanal abgestimmt.
 auf Twitter findet ihr mich unter @LLoewenherz // danke, Anna, für den Screenshot 😉

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10 Kommentare

  1. Oktober 23, 2012 / 9:37 am

    In meiner Liste sehe ich dauernd Katzen Die nerven mich am meisten 😀

  2. Oktober 23, 2012 / 10:18 am

    ich finde es auch eher anstregend wenn alle ihr essen fotografieren bzw. wenn es sich wirklich nur um ein käsebrötchen handelt oder so 😀

    aber ich hab auch einen twitter-account und habe sogar einmal etwas getweetet. meinst du also ich soll da mal weitermachen? 😀 ich werd mal drüber nachdenken. du findest mich übrigens unter joleenaknows, sowohl bei insta als auch bei twitter. 🙂

  3. Oktober 23, 2012 / 11:27 am

    Ich finde es ehrlich gesagt viel zu anstrengend dauernd irgendwas zu machen. Ich schaffe es gerade mal meine Kommentare zu beantworten und auf den Blogs denen ich folge zu schreiben. Für Instagram und Facebook bleibt nur noch wenig Zeit, außerdem halte ich es für überflüssig, dauernd unnützes Zeug zu fotografieren!

    Liebste Grüße
    Daria von http://www.cinnamon-star.blogspot.com

  4. Nyla
    Oktober 23, 2012 / 4:03 pm

    Das nenne ich mal ne super Zusammenfassung! Vielen Dank für die ganze Arbeit 🙂

  5. Oktober 23, 2012 / 2:07 pm

    Ich liebe Instagram, mal eben ein Foto zwischendurch und nicht sofort die Spiegelreflex rausholen, Einstellungen machen, Lichtverhältnisse checken… viel zu aufwendig 🙂

  6. Oktober 23, 2012 / 2:24 pm

    ich glaube, ich folge deinem instagram sogar schon. ich mag instagram total gerne, aber das doofe ist, dass es nur auf einem iphone/ipod läuft und nicht auf meinem smartphone. bzw. ich kann es für mein smartphone nicht mal runterladen. und wenn ich ein foto dann posten mag, muss ich das erst über email auf den ipod schaffen… unnötig irgendwie :/

  7. Oktober 23, 2012 / 4:15 pm

    Instagram benutze ich auch totaaal gerne, teitter mal mehr mal weniger:).

  8. Oktober 24, 2012 / 11:58 am

    Sehr toller und informativer Post. Ich muss sagen, dass ich Instagram auch lieber mag, weil mir Twitter oftmals unwichtig vorkommt. Ich lese z.B. Tweets anderer unheimlich gerne, denke mir aber auch immer, dass es bestimmt keinen interessiert, ob ich mich über xy ärgere, gerade esse oder sonstwas. Dabei bestätige ich ja mit meinem Interesse für die Tweets anderer, dass es Leute gibt, die das gerne lesen, da ich selbst so ein Mensch bin haha. Macht das Sinn?
    Lieben Gruß Yasmin

  9. Anonym
    Oktober 25, 2012 / 7:12 am

    Hi Leonie, ich bin selbst keine Bloggerin, aber Du hier inspirierst mich wohl bald dazu. Ich sah Dich im Freizeitcafe und komme jetzt sicher öfter vorbei, liebe grüsse Jasmin aus Herne

  10. November 19, 2012 / 1:13 pm

    Ich bin habe mir vor kurzem dann doch mal einen Twitter-Account gemacht und mich noch nicht daran gewöhnt es zu nutzen, da es in meinem Freundeskreis niemand benutzt und ich anderen Sachen eher über Facebook folge. Ich hatte es eher für meinen Blog angelegt, aber das Widget funktioniert leider nicht. Über Instagram habe ich mich auch schon informiert, aber bin mir noch unschlüssig. Es ist eigentlich das perfekte Gegenstück zur Spiegelreflex, aber Twitter soll ja angeblich bald was ähnliches nachliefern.
    http://www.farblos908.blogspot.de

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