APP-SOLUTELY FANTASTIC: GET RELAXED

Esoterik-Tante Lena erzählt euch heute mal was. Zur Zeit experimentiere ich ja gerade so ein bisschen mit meinem Schlaf-, Tages- und Aufgabenrhythmus. Weil ich immer so viel erschöpft bin, schlecht aus dem Bett komme, zu wenig Schlaf abbekomme und deswegen auch nie meine Aufgaben auf die Reihe bekomme, habe ich mir selbst Grenzen gesetzt. Dank flexibler Arbeitszeiten kann ich morgens recht früh anfangen zu arbeiten und so gehe ich seit Kurzem gegen 21 Uhr ins Bett, um morgens um 5.30 Uhr fit wie ein Turnschuh aus dem Bett zu springen.

Der Vorteil: ich bin gegen 7 Uhr auf der Arbeit, habe gemütlich geduscht und gefrühstückt und bin dann aber auch schon gegen 15.30 Uhr mit der Arbeit fertig. Wenn es noch so früh ist, fällt es einem viel leichter, noch die ein oder anderen Aufgabe zu erledigen – und so quäle ich mich dann auch spät Abends nicht mehr mit Eigentlich müsste ich noch… und Ich sollte noch unbedingt… sondern ich bin einfach fertig.

Inzwischen freue ich mich fast auf diese Routine und kriege irgendwie mehr auf die Reihe, plane besser und es läuft irgendwie. Auch, wenn das kein revolutionäres Denken ist, ist dieser neue Rhythmus besser auf meinen Tag abgestimmt und ich bekomme viel mehr Schlaf ab, weil ich mich einfach dazu zwinge.

Dann gibt es aber Tage, an denen ich nicht so einfach einschlafen kann. An denen ich viel nachdenke und mir einiges im Kopf rumgeht. Und weil ich zum Abschalten ganz wunderbar auf autogenes Training anspringe, dachte ich mir: Da muss es doch eine App dazu geben! Und so möchte ich euch heute die App Get Relaxed! vorstellen, die mich in den Schlaf tüddelt, wenn ich es mal nicht von alleine schaffe. Wie findet ihr autogenes Training und springt ihr da auch so super drauf an? 

WIE FUNKTIONIERTS?
Ganz einfach: App öffnen, gegebenenfalls Einstellungen zur Musik- und Sprechlautstärke machen und dann nur noch lauschen, entspannen und wegdösen. Wichtig ist nur, dass man die App nur nutzt wenn man Zeit und Ruhe hat. Nicht beim Autofahren abspielen, um ein bisschen runterzukommen – sondern nur gezielt zu Hause zum Entspannen oder Einschlafen.

KOSTENFAKTOR? 
Es gibt eine abgespeckte, kostenlose Testversion (Get Relaxed Free!), sowie eine kostenpflichtige Vollversion. Der Unterschied liegt hierbei in der Länge des Programms, in den Einstellungsmöglichkeiten, sowie der Sprachauswahl. Ich hatte zunächst die Testversion, bin dann aber auf die Vollversion umgestiegen.
Die App ist für iPhone, Android und Windows Phone erhältlich.

FAZIT? 
Wer bisher positiv auf autogenes Training gut angesprungen ist, wird bereits mit der Testversion zufrieden sein. Mir persönlich hilft die App – sofern ich mich darauf konzentriere und einlasse – beim Abschalten, Gedanken loslassen und einschlafen. Die App hat übrigens auch viele Geschwister. Autogenes Training speziell für Flugangst, tiefen Schlaf, gegen negatives Denken, für Energie, …. die Liste ist fast endlos!

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4 Kommentare

  1. Juni 16, 2015 / 5:47 am

    Liebe Lena,

    das ist ja eine nette App, die werd ich mir merken. Autogenes Training habe ich noch nie wirklich ausprobiert, aber gegen die Variante gegen Flugangst würde ich glaub wirklich ausprobieren… Zum Einschlafen helfen mir Folgen von den ??? oder TKKG…Hilft mir prima beim Einschlafen, meist krieg ich nicht mal die Hälfte mit.

    Liebe Grüße
    Ines
    PS: Dein neuer Tagesrhythmus kommt mir bekannt vor 🙂

  2. Juni 16, 2015 / 11:40 am

    Hey, mich würde ja der Weg interessieren, wie du es geschafft hast so früh schlafen zu gehen. Mal eben so 2,3 Stunden eher einzuschlafen ist ja manchmal doch recht schwierig. Wie lange hat die Umstellung gedauert…sowas würde mich sehr interssieren.Das ganze Drumherum quasi^^

    lg

    • Juni 16, 2015 / 3:52 pm

      Das ist eine gute Frage, für die es keine pauschale Antwort gibt 🙂
      Mein 'Vorteil' bei der Umstellung war einfach, dass ich schon Wochen und Monate über meine Grenzen hinaus lange wach war. Ich war normalerweise immer erst um 1 Uhr Nachts im Bett und morgens um 6 klingelte wieder der Wecker. Andere können sowas vielleicht gut wegstecken – ich eher nicht so.
      Vor Kurzem hat es dann bei mir Bumm gemacht und ich bin abends um 20 Uhr so fertig gewesen, dass ich einfach ins Bett gefallen bin. Entsprechend war ich dann morgens um 5.30 Uhr auch sehr viel fitter als sonst mit 5 Stunden Schlaf.
      Ich habe dann einfach direkt den Tagesrhythmus des darauffolgenden Tages angepasst, habe alle Aufgaben weitestgehend erledigt und dann um 21 Uhr wieder den Schlussstrich gezogen. Ich habe einfach versucht, ein Ende zu finden.

      Ich gebe zu, dass es seither nicht mehr ganz so leicht ist, sofort einzuschlafen. Aber ich zwinge mich trotzdem dazu, gegen 21 Uhr ins Bett zu gehen, um den Tag möglichst früh beginnen zu können. Bisher geht das ganz gut. Es war also keine lange Umstellungsphase bei mir, sondern ich war einfach so erschöpft, dass das ganz schnell ging 😉

    • Anonym
      Juni 17, 2015 / 7:17 am

      Ich bin bereits in einer Familie gross geworden, die aus "Früh-zu-Bett-geher" besteht 🙂 Heisst: bereits meine Eltern sind immer zwischen 21.30 und 22.00 Uhr ins Bett gegangen, ich bin quasi in diesem Rythmus gross geworden. Klar, im Teenageralter wollte ich dann uuuunbedingt länger aufbleiben (weil cool und so :P), aber jetzt, mit 25, gibt es auch für mich nichts schöneres, als um 21.30 Uhr ins Bett zu gehen und am nächsten Morgen um 5.45 Uhr, wenn der Wecker klingelt, erhohlt und ausgeschlafen aufzustehen.

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