Kognitive Dissonanz, explorative Forschungsansätze, …. WHAT?

Wie ich sie liebe, die Prokrastination. Schade, dass sich das Wort auf Englisch so viel toller anhört. Wie so oft. Manchmal würde ich in verschiedenen Situationen gerne einfach lieber Englisch reden. Nicht, weil ich das besser könnte, sondern weil man sich in der Sprache so viel einfacher ausdrücken kann. Wie einfach ist es zum Beispiel, eine richtig tolle Liebeserklärung zu machen? Im Deutschen komme ich mir beim einfachen Aussprechen des Wortes „Gefühle“ schon komisch und wie ein Weichei vor. 
„Du hast meine Gefühle verletzt“ hört sich so schmierig an, wenn das jemand zu mir sagen würde, würde ich glaube ich grade noch eins draufgeben. 
Naja, zurück zur Prokrastination. Ich prokrastiniere (ein Zungenbrecher) nämlich mal wieder das Lernen. Eigentlich müsste ich gar nicht so viel lernen, denn es wird eine Open-Book-Klausur (falls ihr es aus der äußerst eindeutig formulierten Überschrift nicht erkennen konntet – im Fach Marketing). Das ganze habe ich auch noch als Vertiefungsfach (mal wieder Mainstream-Opfer). Leider muss ich trotzdem wissen, was auf den ganzen Seiten, die dann „open“ vor mir in meinem „book“ zu finden sind, draufsteht. Und da kanns einem schonmal fanz schön schlecht werden, bei dem hochgestochenen Deutsch (lustig ist, dass unser Professor, der uns in Marketing unterrichtet, immer wieder dazu sagt, dass wir auch beim Schreiben unserer Bachelorarbeit so schreiben sollen, dass es für alle verständlich ist… Warum dann in allen Lehrbüchern, auch in denen, die er uns empfiehlt, Sätze stehen, die man sich drei mal durchlesen muss, bevor man ansatzweise den Inhalt kapiert, ist mir ein Rätsel. Mein neuer Berufswunsch ist es, diese Bücher in einfachem Deutsch neu zu schreiben. Das würde aber ganz schön lange dauern. Außerdem müsste ich dafür alles verstanden haben, was in den Büchern steht. Und dann wäre mein Name Sheldon Cooper (The Big Bang Theory) und ich hätte ganz andere Sorgen, als das in einfaches Deutsch zu übersetzen. Ein Teufelskreis). 
Hat ja schonmal ganz gut geklappt. Jetzt wird es Zeit, mich wieder an die Lernkonstrukte von Howard und Sheth zu setzen. Die stehen nämlich als nächstes an. Yay.
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